2. Die Vollstreckung der Ersatzfreiheitsstrafe setzt deren förmliche, ausdrückliche und aktenkundig zu machende Anordnung durch die Vollstreckungsbehörde, d.h. den funktional zuständigen Rechtspfleger voraus. In der Ladung zum Strafantritt, an deren Stelle im Falle eines anderweitig Inhaftierten das Aufnahmeersuchen tritt, ist eine solche nicht zu sehen.3. Fehlt eine derartige Anordnung (hier: weil das verwendete Computerprogramm sie per se nicht vorsieht), ist die (weitere) Vollstreckung der Ersatzgeldstrafe unzulässig.

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