Fällen zu einer Freiheitsstrafe von 7 Jahren und 3 Monaten verurteilt. Er muss zudem 10.000 € Schmerzensgeld an das Opfer zahlen.Nach den Feststellungen der Kammer hatte der Angeklagten im Jahre 2011 in Geldern seine fünf Jahre jüngere langjährige Lebenspartnerin sowohl vor als auch nach dem Auseinanderbrechen der Beziehung in ihrer Wohnung geschlagen und vergewaltigt. Bei der ersten Vergewaltigung hatte er ihr ein Kissen auf das Gesicht gedrückt, so dass sie keine Luft mehr bekam; bei der zweiten Vergewaltigung hatte er sie nach Schlägen und Tritten mit einem Messer bedroht. Erst nach der letzten Tat erstattete das verängstigte Opfer Strafanzeige.In der zweitägigen Gerichtsverhandlung wurden 13 Zeugen vernommen. Der Angeklagte hatte eingeräumt, seine ehemalige Freundin häufiger geschlagen zu haben, die ihm vorgeworfene Vergewaltigungen hat er jedoch bestritten. Die Verteidigerin hatte Freispruch beantragt.Der Angeklagte wurde unmittelbar nach der Urteilsverkündung noch im Gerichtssaal wegen Flucht- und Wiederholungsgefahr verhaftet.Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.Aktenzeichen: LG Kleve, Urteil vom 15.07.2013 – 120 KLs 40/12

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