OLG Hamm, Beschluss vom 09.06.2020, AZ 4 Ws 95/20

1. Eine (neue) zustands­be­ding­te Tat (Wurf mit einem 12–15cm gro­ßen Glas­aschen­be­cher gezielt in Rich­tung des Kop­fes des Opfers), bei der es nur vom Zufall abhängt, dass nicht erheb­lich schwer­wie­gen­de­re Ver­let­zungs­fol­gen auf­tre­ten, begrün­det die Erwar­tung zukünf­ti­ger zustands­be­ding­ter erheb­li­cher rechts­wid­ri­ger Taten i.S.v. § 63 S. 2 StGB, auch wenn die eigent­li­chen Anlass­ta­ten selbst womög­lich nicht erheb­lich waren.

2. Zum Ver­hält­nis von lan­des­recht­li­cher und straf­recht­li­cher Unter­brin­gung psy­chisch Kran­ker

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen: http://www.justiz.nrw.de/nrwe/olgs/hamm/j2020/4…