Pres­se­mit­tei­lung des OLG Düs­sel­dorf vom 29.03.2019:

Der Bun­des­ge­richts­hof hat die Revi­sio­nen der vier Ange­klag­ten ver­wor­fen: Der Haupt­an­ge­klag­te hat­te im Dezem­ber 2012 ver­sucht, am Bon­ner Haupt­bahn­hof eine selbst­ge­bau­te Rohr­bom­be zu zün­den. Zudem hat­te er sich mit sei­nen drei Mit­an­ge­klag­ten zu einer ter­ro­ris­ti­schen Ver­ei­ni­gung zusam­men­ge­schlos­sen, die unter ande­rem vor­hat­te, im März 2013 den Vor­sit­zen­den der Par­tei Pro NRW zu töten.

Des­halb muss­ten sie sich in einem beson­ders umfang­rei­chen Ver­fah­ren vor dem 5. Straf­se­nat (Staats­schutz­se­nat) des Ober­lan­des­ge­richts Düs­sel­dorf ver­ant­wor­ten. Die Haupt­ver­hand­lung dau­er­te rund zwei­ein­halb Jah­re. Am 3. April 2017 schließ­lich ver­ur­teil­te der Senat den Haupt­an­ge­klag­ten zu lebens­lan­ger Haft und die drei wei­te­ren Ange­klag­ten zu mehr­jäh­ri­gen Haft­stra­fen (vgl. die dama­li­ge Pres­se­mit­tei­lung).

Dage­gen wand­ten die vier sich mit ihren Revi­sio­nen, die der Bun­des­ge­richts­hof nun ver­wor­fen hat (Beschluss vom 19. März 2019, Akten­zei­chen 3 StR 170/18).

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen: https://www.justiz.nrw.de/JM/Presse/presse_weitere/PresseOLGs/29_03_2019_/index.php