Die Rück­fall­ver­jäh­rungs­frist von fünf­zehn Jah­ren gemäß § 66 Abs. 4 Satz 3 Halb­satz 2 StGB ist nur im Ver­hält­nis zwei­er Sexu­al­straf­ta­ten zuein­an­der anwend­bar.

Folgt eine Straf­tat aus dem Bereich der all­ge­mei­nen Kri­mi­na­li­tät einer Sexu­al­straf­tat nach, so gilt die fünf­jäh­ri­ge Rück­fall­ver­jäh­rungs­frist des § 66 Abs. 4 Satz 3 Halb­satz 1 StGB

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen: http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&Art=en&Datum=Aktuell&Sort=12288&Seite=7&nr=88333&pos=221&anz=505