, Beschluss vom 17.06.2019

StGB §73 Abs.1, §261 Abs.7

Wech­selt ein Tat­be­tei­lig­ter Geld­schei­ne in „klei­ner“ Stü­cke­lung aus einem vor­aus­ge­gan­ge­nen Betäu­bungs­mit­tel­ge­schäft eines Tat­ge­nos­sen zur För­de­rung des­sen neu­er­li­chen Betäu­bungs­mit­tel­an­kaufs gegen Geld­schei­ne in „gro­ßer“ Stü­cke­lung, erlangt er kei­ne Mit­ver­fü­gungs­be­fug­nis am Tat­er­trag des abge­schlos­se­nen Betäu­bungs­mit­tel­ge­schäfts. Die­ses Geld unter­fällt der Ein­zie­hung als Tat­mit­tel bzw. Tat­ob­jekt des geför­der­ten frem­den Dro­gen­an­kaufs sowie einer von ihm tat­ein­heit­lich began­ge­nen täter­schäft­li­chen Geld­wä­sche.

StGB § 74c Abs. 1

Die tat­plan­ge­mä­ße Rück­ga­be der gewech­sel­ten Geld­schei­ne an den Tat­ge­nos­sen zur Durch­füh­rung des­sen Betäu­bungs­mit­tel­an­kaufs ist kei­ne Ver­ei­te­lungs­hand­lung im Sin­ne des §74c Abs.1 StGB.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen: http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&Art=en&Datum=Aktuell&Sort=12288&Seite=3&nr=96628&pos=115&anz=524