BGH, Beschluss vom 05.08.2020, AZ 4 StR 97/20

Pres­se­mit­tei­lung des BGH, Nr. 104/2020, vom 05.08.2020:

Urteil des Land­ge­richts Bie­le­feld zu den
Mor­den in Hil­le rechts­kräf­tig
Beschluss vom 28. Juli 2020 — 4 StR 97/20

Das Land­ge­richt hat den 53jährigen Ange­klag­ten wegen Mor­des in drei Fäl­len zu lebens­lan­ger Frei­heits­stra­fe und anschlie­ßen­der Siche­rungs­ver­wah­rung und sei­nen 26jährigen “Zieh­sohn” wegen Mor­des in zwei Fäl­len zu lebens­lan­ger Frei­heits­stra­fe ver­ur­teilt; außer­dem hat es jeweils fest­ge­stellt, dass die Schuld der Ange­klag­ten beson­ders schwer wiegt.

Nach den Fest­stel­lun­gen des Land­ge­richts töte­ten die auf einem Hof in Hil­le leben­den Ange­klag­ten gemein­sam zwei Män­ner, die sie heim­tü­ckisch erschlu­gen. Dar­über hin­aus töte­te der 53jährige Ange­klag­te einen Nach­barn auf ähn­li­che Wei­se.

Der 4. Straf­se­nat des Bun­des­ge­richts­hofs hat die auf meh­re­re Ver­fah­rens­rü­gen und auf die Sach­rü­ge gestütz­ten Revi­sio­nen der bei­den Ange­klag­ten ver­wor­fen. Das Urteil des Land­ge­richts Bie­le­feld ist damit rechts­kräf­tig.

Vor­in­stanz:
Land­ge­richt Bie­le­feld — Urteil vom 19. Juli 2019 – 1 Ks – 446 Js 91/18 – 13/18

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