BGH, Beschluss vom 05.08.2020, AZ 6 StR 215/20

Pres­se­mit­tei­lung des BGH, Nr. 106/2020, vom 05.08.2020:

Urteil wegen Mes­ser­an­griffs auf eine Mit­ar­bei­te­rin
des Job­cen­ters Cott­bus rechts­kräf­tig
Beschluss vom 29. Juli 2020 – 6 StR 215/20

Der 6. Straf­se­nat des Bun­des­ge­richts­hofs hat am 29. Juli die Revi­si­on des 39-jäh­ri­gen Ange­klag­ten gegen das Urteil des Land­ge­richts Cott­bus vom 13. Febru­ar 2020 ver­wor­fen.

Das Land­ge­richt hat den Ange­klag­ten wegen ver­such­ten Mor­des in Tat­ein­heit mit gefähr­li­cher Kör­per­ver­let­zung zu einer Frei­heits­stra­fe von 8 Jah­ren ver­ur­teilt, weil die­ser am 28. Juni 2019 eine Mit­ar­bei­te­rin des Job­cen­ter Cott­bus in deren Büro ange­grif­fen und mit einem Mes­ser unter ande­rem am Hals ver­letzt hat­te. Grund der Tat war die Unzu­frie­den­heit des Ange­klag­ten mit den Ent­schei­dun­gen der Mit­ar­bei­te­rin.

Das Urteil des Land­ge­richts Cott­bus ist damit rechts­kräf­tig.

Vor­in­stanz:
Land­ge­richt Cott­bus — Urteil vom 13. Febru­ar 2020 – 21 Ks 7/19

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