BGH, Beschluss vom 28.12.2021, AZ 2 StR 447/21

Pres­se­mit­tei­lung des Bun­des­ge­richts­hofs, Nr. 234/2021, vom 28.12.2021

Ver­ur­tei­lung wegen Ermor­dung der Frank­fur­te­rin Iry­na U. rechtskräftig 

Beschluss vom 8. Dezem­ber 2021 — 2 StR 447/21

Das Land­ge­richt hat den Ange­klag­ten wegen Mor­des zu lebens­lan­ger Frei­heits­stra­fe verurteilt. 

Nach den Fest­stel­lun­gen des Land­ge­richts brach­te der Ange­klag­te in der Nacht vom 23. auf den 24. Okto­ber 2019 sei­ne Ehe­frau auf nicht näher auf­klär­ba­re Wei­se zu Tode, ver­brach­te ihre Lei­che in den Müll und mel­de­te sie wenig spä­ter bei der Poli­zei als ver­misst. Kno­chen­res­te konn­ten spä­ter in der Schla­cke einer Müll­de­po­nie gefun­den wer­den. Der Ange­klag­te han­del­te, um mit sei­ner von ihm schwan­ge­ren Gelieb­ten zusam­men­le­ben zu kön­nen. Hier­zu woll­te er sich in den Allein­be­sitz der bis dahin gemein­sam genutz­ten, im Eigen­tum sei­ner Ehe­frau ste­hen­den Woh­nung bringen. 

Der Senat hat das auf die aus­ge­führ­te Sach­rü­ge gestütz­te Rechts­mit­tel des Ange­klag­ten ver­wor­fen; das Urteil des Land­ge­richts ist damit rechtskräftig. 

Vor­in­stanz:
Land­ge­richt Frank­furt am Main – Urteil vom 16. April 2021 – 5/22 Ks – 3490 Js 249009/19

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