BGH, Beschluss vom 26.01.2022, AZ 4 StR 319/21

Pres­se­mit­tei­lung des Bun­des­ge­richts­hofs, Nr. 11/2022, vom 26.01.2022

Wei­te­re Ver­ur­tei­lung im “Ber­li­ner Raser – Fall” rechtskräftig 

Beschluss vom 19. Janu­ar 2022 — 4 StR 319/21

Das Land­ge­richt Ber­lin hat im drit­ten Rechts­gang den an der töd­li­chen Kol­li­si­on selbst unmit­tel­bar nicht betei­lig­ten Renn­teil­neh­mer unter ande­rem wegen ver­such­ten Mor­des zu der Frei­heits­stra­fe von 13 Jah­ren ver­ur­teilt. Zwei frü­her erfolg­te Ver­ur­tei­lun­gen des Ange­klag­ten wegen eines voll­ende­ten Tötungs­de­likts waren jeweils vom Bun­des­ge­richts­hof auf­ge­ho­ben wor­den (vgl. Pres­se­mit­tei­lun­gen vom 1. März 2018 – Nr. 45/2018 und vom 18. Juni 2020 – Nr. 78/2020).

Der unter ande­rem für Ver­kehrs­straf­sa­chen zustän­di­ge 4. Straf­se­nat des Bun­des­ge­richts­hofs hat die auf eine Ver­fah­rens­be­an­stan­dung und die Sach­rü­ge gestütz­te Revi­si­on des Ange­klag­ten im Beschluss­we­ge ver­wor­fen. Das Urteil des Land­ge­richts Ber­lin ist damit rechtskräftig. 

Vor­in­stanz:
Land­ge­richt Ber­lin — Urteil vom 2. März 2021 — 529 Ks — 251 Js 52/16 — 6/20

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen: http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/recht…